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Auf 1-Meditation.de gibt es nützliche Meditations-Anleitungen und Meditationstexte.

Grundsätzliches zur Meditation und zum Meditieren

Das wirklich Wahre
ist an dem Orte
jenseits der Worte.

Dieses Zitat (vom Administrator dieser Website) hilft in zweierlei Hinsicht bei der Definition von Meditation: Zum einen beschreibt es ein bisschen den "Ort" oder besser gesagt den Zustand, zu dem wir gelangen wollen. Zum anderen soll es aussagen, dass man unendlich viel darüber reden oder schreiben kann, man wird diesen Zustand niemals wirklich mit Worten kommunizieren können.

Wenn du wirklich wissen willst, worum es beim Meditieren geht, dann gibt es nur einen Weg das herauszufinden: Deine eigene Erfahrung! Du musst es selbst tun und deine eigenen Erfahrungen, Erlebnisse und Wahrnehmungen machen. Wahrscheinlich tust du es ja bereits schon. Dann kannst du vielleicht ein bisschen erahnen, was die anderen Menschen meinen, wenn sie vom Meditieren und ihren Erlebnissen sprechen oder schreiben.

Dabei müssen wir berücksichtigen, dass wir Menschen alle verschieden sind und jeder Gott auf seine ganz persönliche Weise erfährt und wahrnimmt. Und genauso wie unsere Gotteserfahrungen unterschiedlich sind, so unterscheiden sich auch die Wege, wie wir zu unseren besonderen Erlebnissen kommen.

So kommt es dadurch häufig zu folgendem Problem: Ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen finden einen ganz bestimmten Weg heraus, der sie zu einem bedeutenden, intensiven Gotteserlebnis führt. Diese Erfahrung ist bombastisch für sie. Sie ist so heilig und wertvoll für sie - ganz anders als alles, was sie bisher erlebt hatten, dass sie sich nicht vorstellen können, dass andere Menschen eine derartige Erfahrung auf eine ganz andere Weise machen. Das normale (kollektive) Denken im Dualitätsbewußtsein "urteilt" (teilt das ursprüngliche) dann: "Entweder ist mein persönlicher Weg gut und richtig oder schlecht und falsch." Und: "Der Weg der anderen muss demnach falsch sein, denn wenn die anderen im Recht wären, läge ich ja falsch und ich weiß ja, dass ich richtig liege." Also frei nach dem Motto des Films "Highlander": "Es kann nur einen geben." (Einen richtigen Weg)

 

Das habe ich jetzt natürlich etwas überspitzt, um es deutlich zu machen. Die Folge dieses Problems kennen wir jedoch alle: Anstatt dass wir Menschen unseren religiösen Antrieben gemeinsam nachgehen, (ur-)teilen wir uns in verschiedene Religionen mit den vielfältigsten Untergruppen auf, werden dogmatisch und negieren die Weisheiten und Erkenntnisse der anderen. Im schlimmsten Fall führen wir sogar Krieg gegen die Andersgläubigen, weil wir letztendlich Angst vor ihnen haben. Sie könnten uns ja das nehmen, was uns am heiligsten und wertvollsten ist: Unseren eigenen religiösen Weg, der für uns stimmig ist, sich gut anfühlt und mit dem wir erfolgreich sind.

Im Großen wie im Kleinen! Darum lege ich so viel Wert darauf, dass wir beim Spiritreff die individuelle Religiosität des anderen achten und wertschätzen, auch wenn sie unserer eigenen völlig zu widersprechen scheint. Wir tolerieren somit alles - nur keine Intoleranz.

Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dich nicht wegen irgendwelchen ungewöhnlichen Ansichten oder Glaubenseinstellungen verurteilen werde. Genauso bitte ich dich, mit mir und meinen Ansichten zu verfahren. Dann kommen wir gut miteinander zurecht und können uns gegenseitig bereichern.   

Unterschiedliche Meditations-Erfahrungen

Die Erfahrungen während der Meditation können je nach Mensch und Meditation völlig unterschiedlich ausfallen. Du kannst verschiedene Erfahrungen auf www.1-meditation.de/Meditation/Meditation.html lesen und dort auch ggf. deine eigenen Erfahrungen veröffentlichen.

Definition von Meditation

Mit dieser langen Vorgeschichte will ich deutlich machen, weshalb ich keine spezielle Meditationsweise propagieren möchte und mich darin schwertue, das Meditieren zu definieren. Je präziser ich das Meditieren beschreibe, desto mehr beschneide ich es auch in seinen vielfältigen Möglichkeiten. Ich versuche es einmal so:

Mein persönliches Verständnis von Meditation ist folgendes:

Ein Mensch hat eine religiöse Absicht oder Intention. Er möchte sich verbinden mit "Gott" oder "seinem wahren Selbst" oder wie man es auch nennen will und fokussiert seine Aufmerksamkeit darauf.

Auf www.Claudia-Klinger.de gibt es auch eine schöne meditative Betrachtungsweise zur Meditation als Text und als Audio-Datei zum Anhören.

Meditation praktisch

Praktisch sieht das dann häufig (aber nicht grundsätzlich) so aus, dass die Menschen dazu in einem für sie bequemen jedoch bewegungslosen Zustand verharren, die Augen schließen, sich nach innen wenden und still werden.

Letztendlich gibt es unzählige Möglichkeiten, mit seiner Absicht und Aufmerksamkeit religiös aktiv zu werden. Hier sind nur ein paar Beispiele:

  • Seine Gedanken beobachten und wie Wolken vorbeiziehen lassen,
  • sich auf den Atem konzentrieren,
  • seine geschlossenen Augen etwas nach oben innen richten und nach Licht Ausschau halten,
  • nach Tönen lauschen (z. B. Om),
  • stetig ein Mantra im Geiste wiederholen,
  • Fantasiereisen machen: Sich so real wie möglich sein eigenes Traumparadies erträumen und sich darin erholen,
  • sich eine Wellness-Meditation gönnen, einfach um sich wohl zu fühlen,
  • Licht (verschiedenster Arten und Formen) visualisieren,
  • seinen Blick auf eine ruhige Kerze gerichtet halten,
  • ein Mandala ausmalen,
  • tönen oder singen,
  • spazierengehen,
  • abwaschen,
  • bügeln,
  • ...

Die Meditationshaltung

Was den bequemen bewegungslosen Zustand betrifft, so gibt es dabei auch die verschiedensten Möglichkeiten. Wichtig sind dabei eigentlich nur zwei Dinge:

Erstens müssen wir uns dabei sehr gut entspannen können. Die Yogis entspannen sich bei Körperhaltungen, die für die meisten von uns auch mit größter Anstrengung oder Schmerzen kaum eingenommen werden können. (Z. B. Lotos-Sitz) Das müssen wir nicht tun.

Wir sollten jedoch die zweite Sache berücksichtigen, nämlich dass wir unsere Wirbelsäule dabei möglichst aufrecht und gerade halten - die Wirbel übereinander wie ein Turm aus Bauklötzen. Wir können uns auch vorstellen, dass unser Steissbein auf dem Stuhl oder dem Boden befestigt ist, der Kopf eine Boje ist und uns das Wasser bis zum Kinn steht. Die Füsse stehen dabei nebeneinander fest auf dem Boden (am besten ohne Schuhe)

Die richtige Meditationshaltung zu finden, sollte also für niemanden kein Problem oder gar Hindernis darstellen, um meditieren zu können.

Beim Spiritreff haben wir genug Stühle, du kannst dir aber auch ein Kissen oder ähnliches mitbringen, wenn du auf dem Boden sitzen willst.

Freies Meditieren

Beim Spiritreff werden wir sehr viel frei meditieren. So hat jeder die Möglichkeit, seinen persönlichen Weg zu finden oder weiter zu vervollkommnen. Praktisch bedeutet das, dass wir es uns alle gemeinsam in einem Raum mit passendem Ambiente (Kerzen, eventuell "Geplätschermusik", bei kalten Abenden vielleicht sogar Kaminfeuer, u. s. w.) gemütlich machen, still werden und uns mit unserer Aufmerksamkeit Gott zuwenden - jeder für sich selbst auf seine eigene Weise. Hier können wir gut loslassen, von unserem Alltagsstress abschalten. Wir sind raus aus unserer gewohnten Umgebung, niemand stört uns, kein Telefon (Darum bitte ich dringendst!), keine Kinder, kein ...

Da wir alle eine gemeinsame Absicht haben, werden wir zusätzlich zu unserer eigenen persönlichen Energieanhebung eine weitere Energie entwickeln und wahrnehmen, die wir alleine zuhause nicht erzeugen können - Synergie.

Wenn wir dann unsere individuellen Erfahrungen machen, erleben wir gleichzeitig, dass wir damit nicht alleine sind.

Christliches Gebet und Meditation

Da die meisten von uns mehr oder weniger christlich geprägt sind, ist es hier vielleicht hilfreich, das Meditieren ganz einfach mit dem traditionellen christlichen Gebet zu vergleichen.

Hier gibt es große Übereinstimmungen:

Bei beiden - im Gebet und in der Meditation - tritt der Mensch in Verbindung mit Gott um zu kommunizieren.

Der entscheidende Unterschied ist die Richtung, in der die Kommunikation stattfindet:

Beim Beten sind in der Regel die Menschen aktiv, um Gott etwas mitzuteilen, wie z. B. ihre Gedanken, Erlebnisse, Sorgen, Ängste, Bitten, u. s. w. und erleben dabei, dass Gott immer für sie da ist und ihnen zuhört.

Bei der Meditation geht der Mensch davon aus, dass Gott bereits alles weiß, was der Meditierende erlebt hat, was er gerade denkt, fühlt und wünscht. So wird der Meditierende einfach still und gibt Gott die Chance, aktiv zu werden und "zu Wort zu kommen", also ihm etwas mitzuteilen, wie z. B. Gefühle (Liebe, Frieden, Harmonie,...), Intuitionen, Einsichten, Erkenntnisse, geistige Bilder oder Erfahrungen, Licht, u. s. w.

Ich persönlich halte folgende Kombination aus Gebet und Meditation für genial und besonders gewinnbringend:

Mit Entschlossenheit (= Aufgeschlossenheit) beten:

"Mein Gott (wer oder was das auch immer für dich sein mag),

bitte teile mir jetzt mit, was du jetzt für mich als das Wichtigste erachtest."

Oder kürzer:

"Was möchtest du mich jetzt wissen, fühlen oder erfahren lassen?"

Und dann still werden, dich für alles öffnen, was kommt und es dann auch zulassen (= auf dich zukommen lassen) und annehmen als ein reales Geschenk von Gott selbst für dich persönlich.

Mit dem Zulassen und Annehmen gibt es dann jedoch meistens Probleme...

Meine persönliche spirituelle Interpretation dieser Wirklichkeit

Ich habe auch eine Erklärung oder Ursache dafür. Bedenke jedoch dabei: Es ist die für mich persönlich stimmige und wahre Erklärung und sie geht sehr weit bzw. sehr tief und könnte dich vielleicht etwas irritieren. Dann ignoriere sie ganz einfach und überspringe den nächsten Abschnitt. Es ist ja nur meine Wahrheit. Es gibt sicher tausende von Wahrheiten und Sichtweisen zu diesem Thema.

Suche dir die für dich stimmigste Wahrheit bzw. behalte deine gewohnte und bewährte, das ist völlig in Ordnung. Vielleicht spricht dich der folgende Abschnitt aber auch sehr positiv an und du fühlst dich davon persönlich in deinem Herzen berührt. Vielleicht fühlst du die Liebe, die dahintersteht und merkst, dass es auch etwas mit dir selbst zu tun hat. Dann betrachte den folgenden Abschnitt auch als eine Botschaft für dich persönlich. Also, ... ich sehe es so:

Damit wir dieses "Spielchen im Dualitätsbewustsein" richtig intensiv spielen, unsere wertvollen Erfahrungen machen können und uns nicht bei der erstbesten Gelegenheit wieder daran erinnern, dass wir in Wirklichkeit eins sind mit Gott und allem was ist, haben wir vor allem zwei sehr wirkungsvolle Mechanismen oder Wirkungsweisen geschaffen, die ein "vorzeitiges Aufwachen" verhindern:

Erstens ist es das Gefühl der Minderwertigkeit bzw. Scham. Wir denken dann: "Das kann nicht real sein, dass Gott zu mir unbedeutendem und fehlerhaften Wesen persönlich spricht. Außerdem ist es mir unangenehm, denn ich schäme mich so sehr vor Gott für das, was ich bin und was ich alles schon so angestellt habe."

Unser zweites und mindestens genauso wirkungsvolles Mittel um "weiterzuschlafen" ist Angst. Wir haben uns so sehr mit Angst aufgeladen, dass wir es uns nie trauen würden, einmal wirklich offen und vorbehaltlos nach innen zu lauschen, zu schauen oder zu fühlen. "Wer weiß, wer oder was Böses, Häßliches, Bedrohliches oder Gefährliches uns da begenen könnte!!! Das will ich gar nicht wissen!!!"

Wenn wir uns immer wieder bewußt machen, dass Gott in allem ist was existiert, dann gibt es nichts gottloses oder böses. Es gibt nichts, wovor wir uns zu fürchten brauchen. Und wenn wir uns dazu noch bewußt machen, dass Gott genauso auch in uns selbst ist, brauchen wir uns nicht mehr für das zu schämen was wir sind. Wir haben ein gesundes Selbstwertgefühl und "Selbstbewußtsein". Wir wissen dann, wer wir selbst sind.    

Die Trinität Gottes in der Meditation erfahren

"Alles Gute kommt von oben?"

Da ist noch ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen dem traditionellen christlichen Gebet und der Meditation, so wie ich sie für sinnvoll halte:

Dieser Unterschied betrifft auch die Richtung, in der die Kommunikation stattfindet, jedoch meine ich hier etwas ganz anderes:

Ursprünglich orientierten sich die naturverbundenen Kulturen bei ihren religiösen Aktivitäten die Richtung betreffend eher "nach unten" zu "Mutter Erde". Die Schamanen versetzen sich noch heute in Trance und reisen mit ihrem Geist durch Höhlen der Erdoberfläche nach unten ins Erdinnere, in die "Anderswelt" wo sie mit ihrer "geistigen Führung" in Gestalt eines "Krafttieres" kommunizieren. Die Druiden fanden Erleuchtung, indem sie sich mit Gott im Zentrum der Erde verbunden haben.

Dann verbreitete sich das Christentum mit der genau gegensätzlichen polaren Ausrichtung. (Das Polaritätsbewußtsein oder Dualitätsbewußtsein war in voller Blüte.)

Der Grundsatz lautete seitdem: "Alles Gute kommt von oben." Und (Ich formuliere es jetzt übertrieben platt, um das Polaritätsdenken deutlich zu machen): "Gott ist oben im Himmel und der Teufel ist unten in der Hölle."

(Die Schamanen, die regelmäßig nach unten in die Hölle=Höhle reisen, machen da eine ganz andere Erfahrung.)

Seitdem sind wir Christen darauf "gepolt", uns beim Beten nach oben auszurichten auf die Trinität, die heilige Dreieinigkeit - Vater, Sohn und heiliger Geist, die alle irgendwie zusammen da oben zu sein scheinen.

 

"Von oben und von unten!"

Die vielen, vielen Menschen, die nicht christlich geprägt sind und meditieren, sehen das anders. Und auch ich persönlich, der ich mich trotz meiner "verrückten" Ansichten (herausgerückt aus dem kollektiven Denken) auch als gläubiger Christ bekenne sehe es folgendermaßen:

Wenn ich schon darauf Wert lege sollte, Gott gedanklich in drei Teile oder Hauptfunktionen aufzuteilen, so machen zwar die beiden Funktionen Vater und Sohn einen klaren Sinn für mich. Wenn ich nun jedoch als mündiger Christ meinen gesunden Menschenverstand einsetze, um die Dreiheit zu vervollständigen, so fehlt dabei kein heiliger Geist. (Nichts gegen den heiligen Geist, ganz im Gegenteil, hier geht es nur um etwas anderes.) Das sagt mir nicht nur mein Verstand, als Vater von drei Söhnen ist es für mich eine ganz reale Lebenserfahrung: Hier fehlt die Mutter!!!

Wenn ich persönlich Gott als eine Dreieinigkeit sehe,
dann als Vater, Mutter und Kind.

Und das ist für mich auch keine Theorie mehr, das kann ich praktisch nutzen, indem ich mich beim Meditieren nicht nur in Liebe nach oben mit "Gott im Himmel" verbinde, sondern (zuerst) auch nach unten mit unserer Mutter Erde. Die Liebe, die unsere Mutter für uns alle aussendet, ist unbeschreiblich. Wer das Kind bei dieser Dreieinigkeit ist, liegt auf der Hand: Das sind wir Menschen, die Brüder und Schwestern von Jesus, so wie er uns selbst genannt hat.

Noch einmal kurz und in einfachen Worten:

Während sich der traditionell christlich geprägte Mensch beim Beten um einen "guten Draht nach oben" bemüht, legt der Meditierende Wert auf einen "guten Draht nach oben und nach unten".  

 

 
 
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